Unser Wahlprogramm

L(I)EBENSWERTES GOCH

Wir schaffen eine attraktive, saubere und bürgerfreundliche Innenstadt, die einen lebendigen, zum Aufenthalt einladenden Marktplatz als Zentrum hat. Die Niers, den Stadtpark und die Grünflächen in der Stadt, unser grünes Band durch Goch, wollen wir stärker in das städtische Leben einbeziehen. Wir werden für eine durchdachte Verkehrsführung und Parkleitplanung sorgen, die unsere Innenstadt auch für Gäste zu einem übersichtlich erreichbaren und lohnenden Reise- und Einkaufsziel macht und Goch mit seinen Ortsteilen zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickeln.

In unseren Ortsteilen wollen wir kein Wachstum um jeden Preis. Die bewährten dörflichen Gemeinschaften und Strukturen wollen wir erhalten. Deshalb sind wir gegen Großprojekte wie Auskiesungen oder weitläufige Bau- und Feriengebiete in den Ortsteilen. Wir möchten hier eine behutsame, die dörflichen Besonderheiten berücksichtigende Ausweisung von neuem Bauland und eine vorsichtige, naturschonende Ausweitung touristischer Angebote. Wir wollen Versorgungs- und Dienstleistungsangebote in den Ortsteilen erhalten oder wieder einrichten.

SOZIALE SICHERHEIT UND DER ERHALT DER ARBEITSPLÄTZE

SIND VORAUSSETZUNGEN FÜR EIN FRIEDLICHES MITEINANDER!

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise müssen wir der Arbeitslosigkeit in Goch entgegen wirken. Dazu werden wir zusätzliche Ausbildungsplätze in den kommunalen Einrichtungen und Betrieben schaffen sowie familienfreundliche und bedarfsorientierte Arbeitsplätze fördern. Mit der gezielten Unterstützung der ortsansässigen Handwerker und der mittelständischen Betriebe werden wir zur Arbeitsplatzsicherung in Goch beitragen.

Durch die Stärkung der sozialen Einrichtungen und der Beratungsangebote wollen wir in Not geratene Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Darüber hinaus werden wir bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkeiten fördern.

DIE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG IN UNSERER STADT HAT FÜR UNS GROSSE BEDEUTUNG!

Die Gewerbeansiedlung der letzten Jahre wird fortgesetzt. Den Kontakt und die Pflege zu den bereits ansässigen Gewerbebetrieben werden wir intensivieren. Wir werden uns dafür einsetzen, dass neue Gewerbegebiete ausgewiesen und erschlossen werden, auch in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Wir wollen den Einzelhandel stärken, damit Goch als Einkaufsstadt durch ein attraktiv gemischtes Angebot noch interessanter wird. Wir fördern Ansiedlungen im Außenbereich nur dann, wenn sie nicht in Konkurrenz zum innerstädtischen Handel stehen.

BÜRGERNAHE VERWALTUNG UND DURCHSCHAUBARE STRUKTUREN!

Die Strukturen in der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften müssen für alle durchschaubar gemacht werden. Eine solide Finanzpolitik für Goch – die Stadt mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung im Kreis Kleve – hat für uns höchste Priorität.
Die Bezahlung der Bürgermeisterin/ des Bürgermeisters ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Bezahlung der Geschäftsführer aller zur Stadt Goch gehörenden Gesellschaften soll sich nach unseren Vorstellungen daran orientieren und nicht höher sein.

Wir möchten ein Prämiensystem für durchsetzbare Vorschläge zur Einsparung öffentlicher Gelder einführen und die Bürgerinnen und Bürger bei städtischen Planungen mitentscheiden lassen.

FREIZEIT UND KULTUR!

Die naturnahe Kulturlandschaft des Niederrheins mit seinen Wäldern, Flüssen und Feldern findet in Goch einen ihrer Höhepunkte und macht den Erholungswert unserer Stadt aus. Wir wollen deshalb den sorgsamen Ausbau der Erholungsgebiete und die Ausweitung des sanften Tourismus. Wir wollen die Wiederbelebung der Gocher Kinokultur. Die KULTOURBÜHNE mit Museum und Kastell soll zur Umsetzung kreativer Ideen finanziell solide ausgestattet werden. Nicht zuletzt ist die Förderung des Breitensports unser Anliegen. Die Teilhabe am Sport muss für alle möglich sein!

BESTE FÖRDERUNG UND BILDUNG FÜR ALLE KINDER!

Wir wollen moderne Schulen, die den veränderten Bedingungen gerecht werden und unsere Kinder lebenstauglich machen. Deshalb brauchen wir an allen Gocher Schulen Ganztagsbetrieb! Hierfür werden wir die baulichen Voraussetzungen auch in den Ortsteilen schaffen und die notwendigen Lehr- und Lernmittel bereitstellen. Dazu gehören Mensen, Räumlichkeiten für den Nachmittag und ein kostenloses Mittagessen für alle! Qualifizierte Schulsozialarbeit ist für unsere Kinder ebenso unverzichtbar wie Hilfen zur beruflichen Entwicklung. Wir wollen, dass Schule, Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam Verantwortung für die junge Generation übernehmen.

FAMILIEN, JUNGE UND ALTE MENSCHEN SOLLEN SICH IN GOCH WOHLFÜHLEN!

Deshalb werden wir ganztägige Betreuungsangebote für Kinder aller Altersgruppen fördern; wichtig ist die Anpassung der Öffnungszeiten und der Konzepte an die Strukturen und Bedürfnisse der Familien. Qualitätskontrolle, Samstagsbetreuung und Öffnungszeiten in den Ferien gehören zu einer modernen Betreuungslandschaft. Zusätzlich sollen Mütter und Väter qualifizierte Hilfen und Beratung bei der Erziehung erfahren. Das Angebot von Kinderspielplätzen ist im Innenstadtbereich und in den Ortsteilen attraktiver zu gestalten. Für die Erweiterung der Kinder- und Jugendfreizeitangebote, auch in den Ortsteilen, wollen wir Geld bereitstellen. Dies gilt auch für die Einrichtung von streetworking.

Wir werden das Engagement der Jugend, sich für ihre Belange einzusetzen, fördern. Deshalb schlagen wir die Einrichtung eines Jugendbeirates als ständige Vertretung im Jugendhilfeausschuss vor.

Wir sehen den demografischen Wandel. Ein(e) Demografiebeauftragte(r)soll in der Verwaltung angestellt werden. Ältere Menschen gehören in die Mitte. Deshalb wollen wir zentrale und seniorengerechte Wohnmöglichkeiten schaffen und generationsübergreifende Wohnsituationen mit dem Ziel der Zusammenführung von alt und jung fördern. Der Ausbau eines Kultur- und Freizeitangebotes, speziell für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, bedarf größerer Anstrengungen als bisher. Wir werden einen Seniorenbeirat, der zu allen politischen Entscheidungen gehört werden soll, einrichten.

 

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